Gestern haben Ute und ich einen Ausflug in die Camargue gemacht. Angefangen haben wir in der Stadt Arles. Nicht umsonst wurde sie von Vincent van Gogh so oft gemalt. Seht selbst auf den Fotos!
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| Die Rhône |
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| Es war so windig! |
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| Arles |
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| Arles |
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| Arles |
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| Arles |
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| Place de la République |
Nach einem gemütlichen Vormittag in der Stadt haben Ute und ich uns mit dem Bus auf gemacht in den Parc naturel de Camargue. Eigentlich war unser Plan nach Sainte Marie de la Mer zu fahren und von da aus zu Fuß den Naturpark zu erkunden. Der Busfahrer hatte uns aber irgendwie falsch verstanden und dachte, wir würden zum Parc ornithologique (Vogelpark) wollen und ließ uns dort raus. Jedenfalls standen wir dann in der Pampa. Rechts von uns ein kleines Pfergegestüt, links von uns der Vogelpark. Und sonst nichts. Ein bisschen ähnelt die Camargue den USA. Aber nur in der Hinsicht, dass es ellenlange Straßen gibt und rundherum unendliche Weiten - keine Dörfer, keine Häuser, keine Menschen. Man ist umgeben von Marschland, Flamingos und weißen Camargue-Pferden.
Wir haben uns dann spontan doch zu dem Besuch im Parc ornithologique entschieden (was blieb uns auch anderes übrig?!). Und es hat sich wirklich gelohnt! Wir haben fast vier Stunden dort verbracht, unendlich viele rosafarbene Flamingos gesehen und gefühlt eine Millionen Fotos davon gemacht. Es war aber so schön, weil man wirklich durch die freie Natur gelaufen ist. Die Vögel lebten dort in freier Wildbahn und konnten fliegen, wohin sie wollten. Wir haben sogar ein paar weiße Camargue-Pferde sehen können und jede Menge andere Vögel, wie zum Beispiel zwei Klapperstörche und einige Fischreiher.
Wie gesagt war es gestern super windig hier. Der Mistral lässt grüßen. Manchmal hat man das Gefühl fast wegzufliegen oder sich einfach gegen den Wind lehnen zu können, ohne umzufallen. Im Sommer ist das ja wirklich eine gute Abkühlung. Im Herbst hilft nur eine heiße Schokolade.
Und auch Eddie Erdbeere war mit von der Partie!


Die meisten von euch fragen sich jetzt, was es mit dieser Erdbeere auf sich hat. Das ist so: Vor meiner Ausreise nach Frankreich vor gut zwei Monaten hatte ich ein Ausreiseseminar mit all den anderen Freiwilligen, die sich nun in der ganzen Welt verstreut befinden. Während der zwei Wochen haben wir selber für uns gekocht und dafür waren natürlich auch immer große Einkäufe nötig. Bei Norma gab es zu der Zeit eine Aktion, dass man ab einem bestimmten Einkaufswert ein Stofftier dazu bekommt und zwar in Form eines Obstes oder eines Gemüses. Da wir am Ende so viele dieser Flauschdinger hatten, haben wir beschlossen, dass jedes Land eines bekommt. Und Frankreich hat die Erdbeere bekommen. (Durch ein Missgeschick haben wir sogar zwei Erdbeeren - Eva und Eddie. Eva befindet sich zur Zeit in Paris.) Kennt ihr zufällig "Die fabelhafte Welt der Amélie"? So, wie da die Stewardess immer Fotos von dem Gartenzwerg macht und Amélies Vater schickt, so machen alle Volontäre in ihrem Land Fotos von ihrem Obst/Gemüse vor berühmten Monumenten oder bei ihren Ausflügen. Voilà.
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