Samstag, 31. Mai 2014

FISE

Mittwoch hat hier in Montpellier das alljährliche FISE (Festival international des sports extrèmes) begonnen, welches morgen nach fünf Tagen enden wird. Vertreten sind dort alle möglichen Extremsportarten wie Mountainbike, Skateboard, Inlineskater, Wasserski, Slackline, BMX etc. Ich war jetzt schon zweimal da und morgen werde ich den letzten Tag auch noch nutzen, um die Sportler zu bewundern. Das Besondere daran ist, dass es hauptsächlich ein Wettkampf für Amateure ist. Es ist kaum zu glauben, dass das alles Hobbysportler sind, wenn man ihre Tricks und Stunts sieht! Aber auch die Profis sind vertreten. Mich haben besonders die Inlineskater sehr beeindruckt und Sprünge hingelegt, bei denen mir schon bloß als Zuschauer das Herz in die Hose gerutscht ist. Unfälle lassen sich bei solchen Sportarten natürlich nicht vermeiden. Bei den ganzen Kunststücken gehen die Sportler ja ein extremes Risiko ein und stürzen häufig. Allerdings ist es meistens gut gegangen und sie machen einfach weiter, was ich auch schon wieder unglaublich finde. 




 












Beim letzten Bild seht ihr einen Inlineskater, der über seinen Freund einen Salto macht und ihm dabei seine Cap auszieht und sie sich bei der Landung selber aufsetzt. Wooooow!

Sonntag, 25. Mai 2014

Soirée cabaret

"On vous souhaite tout le bonheur du monde!" Je suis en train d'écouter cette chanson de Sinsémilia que je voulais d'abord chanter avec Ute à la soirée cabaret mais finalement on avait une meilleure idée. Mais les paroles vont quand même très bien avec notre thème de la soirée, le bonheur!

"C’est depuis le début de l’année, dans le village héraultais de Jacou, qu’est né ce phénomène. Des
gens se sont soudain mis à sourire, à chantonner voire même à rire. La population locale n’a pas
put se protéger à temps, aujourd’hui on pense que toute la région a été contaminée, et un des
principaux foyers de ce virus est Montpellier." (cf. Bastien dans le journal du soir)

Après notre soirée tout le monde était infecté, on ne pouvait qu'être heureux. On a joué une pièce de théatre, on a chanté, il y avait une danse, Yann a fait du diabolo, on a cuisiné de l'Aligot... J'ai même chanté une chanson toute seule avec Ute! Avant j'étais tellement nerveuse parce que j'aime pas trop chanter devant d'autres gens mais ca s'est très bien passé, les gens ont aimé notre medley qu'on a créé de plusieures chansons francaises qu'on avait apprises pendant ces derniers 9 mois à Montpellier. Avec un petit groupe de jeunes j'avais fait un micro-trottoir sur la question: "Qu'est-ce que le bonheur?" On a récu des réponses merveilleuses: 

" Le bonheur, c'est un truc qui se passe à l'intérieur et qui se voit à l'extérieur."
"(...) trouver sa place dans soi-même."
"C'est savoir que Dieu est là avec moi partout et qu'il m'accepte comme je suis."
" (...) de voir le monde sourir et un peu plus de paix."
"C'est elle." - "C'est lui."

La soirée était vraiment super et je me suis bien amusée! Merci à tout les participants!!! :)

notre groupe - unsere Band
notre chorale du groupe de jeunes - unser Chor der Jugendgruppe
 
en chantant notre medley - ich singe unser medley
en chantant notre medley - Ute singt unser medley








théatre: on le chatouille jusqu'à ce qu'il rit! - Theater: Wir kitzeln bis er lachen muss!

"On vous souhaite tout le bonheur du monde!" - "Wir wünschen euch alles Glück der Welt!"
Dieses Lied von Sinsémilia, welches ich eigentlich zuerst mit Ute für den soirée cabaret singen wollte, höre ich gerade. Letztendlich haben wir aber eine bessere Idee gehabt und was anderes gesungen. Dennoch passen die Worte ganz gut zum Thema des Abends: Glück(-seligkeit)!

"Seit Anfang diesen Jahres existiert dieses Phänomen in dem Hérault-Dorf Jacou. Die Leute haben plötzlich angefangen zu lächeln, zu vor sich herzusummen, sogar zu lachen. Die hiesigen Anwohner konnten sich nicht mehr davor schützen. Nun wird angenommen, dass die ganze Region kontaminiert wurde. Einer der am stärksten betroffenen Orte ist Montpellier." (vgl. Zeitungsartikel des Abendblatts von Bastien)

Nach diesem Abend waren alle Beteiligten infiziert, man konnte nicht anders als glücklich zu sein. Wir haben ein Theaterstück aufgeführt, gesungen, vier Mädels haben einen Tanz getanzt, Yann hat Kunststücke mit dem Diabolo vorgeführt, es wurde Aligot (eine französische Spezialität: Kartoffelpüree mit ganz viel Käse, Crème fraiche und Knoblauch) gekocht... Ich habe sogar allein mit Ute ein Lied gesungen! Vorher war ich richtig nervös, weil ich nicht gerne vor anderen Leuten singe, aber es ist sehr gut gelaufen, den Zuschauern hat unser Medley gefallen, dass wir extra für diesen Abend aus verschiedenen französischen Liedern zusammengebastelt haben, die wir hier in den letzten neuen Monaten in Montpellier gelernt haben. Mit einer kleinen Gruppe von Jugendlichen hatte ich eine Umfrage zum Thema "Was ist für Sie Glück?" gemacht, wobei wir wunderschöne Antworten bekommen haben:

"Glück ist etwas, was sich im Inneren abspielt und sich nach außen hin zeigt."
"(...) seinen Platz in sich selbst zu finden."
"Glück ist zu wissen, dass Gott immer bei mir ist und mich so akzeptiert wie ich bin."
"(...) die Welt lächeln zu sehen und ein bisschen mehr Frieden."
"Das ist sie." - "Das ist er."

Es war ein super schöner Abend, an dem ich ganz viel Spaß hatte. Danke an alle, die an meinem persönlichen kleinen Glück beteiligt waren!!! :)


Samstag, 24. Mai 2014

Hockey bottines

Eishockey an sich ist ja schon richtig cool und macht total Spaß. Aber letztens hatten wir ein Turnier, wohin der komplette Club mit allen seinen Mannschaften gekommen ist - gut, außer natürlich die Profis aus der ersten Liga. Aber sonst waren wirklich alle da. Es war rappelvoll in der Eishalle! Auf zwei kleinen Spielfeldern wurde unser Turnier ausgetragen. Nach Zufallsprinzip wurden die Begegnungen ausgesucht, sodass wirklich jeder gegen jeden hätte spielen können; also z.B. die kleinen Kids gegen die Erwachsenen - so ist es auch tatsächlich gewesen. Aber das Beste an dem Turnier war, dass wir nicht auf Schlittschuhen standen, sondern auf normalen Schuhe über das Eis düsten!!! Ich habe es mir eigentlich vorher viel schwieriger vorgestellt. Ich hatte nicht gedacht, dass man tatächlich über das Eis laufen kann, aber auf dem rauen, bereits befahrenen Eis war das fast problemlos möglich. Man konnte sogar richtig darüber sprinten! Nur das Bremsen war dann nicht so leicht. Und ganz heimtückisch war der Spielfeldrand, der natürlich nicht sehr befahren war und somit das Eis noch ganz frisch und rutschig war. Ja, und wie man so schön über das Eis läuft und der Ball (wir haben nämlich nicht mit Puck, sondern mit Plastikball gespielt) am Rand liegen bleibt, man natürlich der Erste sein will und NICHT darüber nachdenkt, dass es vielleicht rutschig sein könnte, naja, so liegt man ganz schnell auf der Nase. Das haben wir alle reihenweise gebracht, ständig sind wir alle hingefallen. Es war so lustig! Und mit meiner Mannschaft, die aus mir, einem Mädchen im Alter von ca. 16 Jahren bestand, sowie aus ein paar 12-Jährigen und zwei noch kleineren Jungs, haben wir es sogar geschafft zwei Spiele zu gewinnen! Es war einfach ein lustiger Abend. :)


Das coolste Team! ;)



Besuuuuch!

Vor Kurzem hatte ich Besuch von meinem Vater und meinem großen Bruder! Es war so wunderschön die beiden nach so langer Zeit wiederzusehen. Wir haben nur ein Wochenende zusammen gehabt, was wir mit zwei tollen Ausflügen in den Berge verbrachten. 


Cirque de Navacelles - der schönste Ort der Welt!












 


Mont Aigoual:






Schnee!

Wind!



Kalt!




Es war eine unglaublich schöne Zeit mit euch beiden! Ich freue mich schon sehr, euch das nächste Mal zu sehen. :)

...weiter mit Hockey...

Montag, 19. Mai 2014

MAHB vs. PSG

Handball ♥

Letztens habe ich mir das erste Mal ein Handballspiel hier in Montpellier angeschaut. Es war immer mein Traum einmal Montpellier (MAHB) gegen Paris (PSG) live in der Halle zu sehen und jetzt konnte ich endlich mal dabei sein. Es war einfach nur "wow" mal Profis wie Luc Abalo oder Daniel Narcisse, Mikkel Hansen, Vid Kavticnik oder Thierry Omeyer live in action zu sehen! Ach, überhaupt hat es einfach total Spaß gemacht und die Stimmung war super. Das bin ich gar nicht gewöhnt aus Deutschland, aber die riesige Arena war ausverkauft und es wurde angefeuert und gesungen bis die Hände wund und die Stimme weg war. Die Krönung war natürlich, dass Montpellier 36:28 gegen Paris gewonnen hat! Man hält dann ja schon ein bisschen zur (zweiten) Heimat. ;)

Liebe Grüße an alle Handballfans :) 

Es folgt: Ein Wochenende in den Bergen mit special guests...


Sonntag, 18. Mai 2014

Marseille

Ach herrje, die Zeit vergeht immer so schnell und in letzter Zeit war ich so beschäftigt, dass ich gar nicht mit dem Schreiben hinterher gekommen bin.
Vor Kurzem waren hier noch Frühlingsferien, die Ute und ich genutzt haben, um mit Johanna, einer EkiR-Freiwilligen aus Grenoble, ein paar Tage in Frankreichs zweitgrößter Stadt - Marseille - zu verbringen. Das war ein richtiges Abenteuer, denn zum ersten Mal in meinem Leben habe ich Couchsurfing dort gemacht! Wir sind in einer super netten WG gelandet, die aus einem Mexikaner, einem Chilenen und einer Japanerin bestand. Die Jungs haben uns am ersten Tag erstmal ihre Stadt gezeigt. Im Gegensatz zu meinem Bild, was ich zuvor von Marseille hatte - Gewalt, viel Dreck und gefährliche Stadtviertel, so wird ja immer von Marseille geredet - war ich sehr positiv überrascht.

Johanna, ich und Ute am Vieux Port

Notre Dame de la Garde

Ausblick auf Marseille und Meer vom höchsten Punkt der Stadt

Le Vieux Port


Marseille ist eine wunderschöne Stadt mit südfranzösischem Charme, alten und moderneren Stadtvierteln, mit einer perfekten Lage direkt am Meer. Es gibt dort so viel Strand!! Alles was man will, Sandstrand, grober Steinstrand, feinerer Kieselstrand... All das hat uns meine Mitbewohnerin Elda, die eine echte "Marseillaise" ist. Und hinter der Stadt erhebt sich sofort ein Gebirge.  Mit Elda haben wir auch die "versteckten" Ecken der Stadt zu Gesicht bekommen und in einem tollen Café am alten Hafen, dass wohl nur bei den Marseillais bekannt ist, Kaffee getrunken. Auch eine Bootsfahrt wurde uns nicht erspart. Nein, es war das Allerbeste an diesem Urlaub!!! :D Wir sind mit einem richtig kleinen Fährboot gefahren, auf dem ich mit Elda ganz vorne am Bug draußen gesessen habe. An dem Tag war es allerdings recht windig und so war das Meer umso unruhiger. Es war wie Achterbahnfahren - nur viiiiiel besser! Dabei sind wir allerdings auch klitschnass geworden, weil die Wellen so hoch geschlagen sind. Bei so schönem sonnigen Wetter macht mir das allerdings gar nichts aus, sondern ich habe die salzige Abkühlung genossen.


Johanna, Ute, ich und unser "Maskottchen" Eva, die Erdbeere (Eddie Erdbeer ist nämlich zurzeit in Paris)

Johanna et moi

Skaterbahn direkt am Strand

sooooo türkis!

Blick auf Marseille vom Strand aus

Blick auf Marseille und die Notre Dame de la Garde vom Boot aus

Château d'If

Einfahrt in den Vieux Port

Wir waren klitschnass nach der Bootsfahrt! :D

Spiegelbild

Die Calanques haben Johanna, Ute und ich natürlich auch nicht ausgelassen. Leider hatten wir an dem Tag nicht das beste Wanderwetter, es hat fast die ganze Zeit geregnet und der Mistral hat uns fast weggepustet. Trotz des schlechten Wetters waren die Calanques so beeindruckend! Türkisblaues Wasser, ruhige Buchten, weiße Felsen. Wie ein Traum! Es war wunderschön!















Im nächsten Blogeintrag geht es weiter mit Handball ;)