| vor der Grotte de Clamouse |
| Wanderung auf den Col de l'Asclier |
Und dann standen auch schon Jana und Marie, unsere Vorgängerinnen, vor der Tür. Zumächst war es ein richtig komisches Gefühl, dass sie auf einmal bei uns sind. Als wir uns das letzte Mal gesehen haben, waren wir gerade auf Projektbesuch und waren Gäste bei ihnen. Ich weiß noch, wie ich sie bewundert habe, weil sie so gut Französisch gesprochen habe und ich weiß noch, dass ich damals noch nicht so viel verstehen konnte. Und jetzt war es genau andersherum. Jetzt wohnen wir hier und die beiden waren zu Besuch und wir konnten uns einfach mit ihnen auch auf Französisch unterhalten und die sprachlichen Differenzen erschienen mir so gering. Was aber besonders schön war, ist die Tatsache, dass wir uns endlich mal mit jemandem über unsere Arbeit austauschen und über gewisse Dinge zusammen lachen konnten.
Tja, und zwischendurch stand auch noch das week-end KT an. Ein Konfiwochenende in Sommières. Unser Thema war das Leben nach dem Tod und die Auferstehung. Das Lied "Tears in heaven" von Eric Clapton und die riesige von Ute, Markus und mir gebastelte Tür waren der Leitfaden durch das Wochenendprogramm. Die Jugendlichen erstellten in einem Bastelworkshop verschiedene "boîtes d'espérance" (Hoffnungskisten) und überraschten mich dabei sehr mit ihrer Kreativität. Unglaublich, was die für gute Ideen hatten!
Meine Lieblingskiste war diese hier. Sie zeigt einen Baum in Kreuzform, der für Glaube und Leben steht, die Titanic, die statt unterzugehen wieder auftaucht und wenn man genau hinsieht, entdeckt man das durchgeschnittene Seil, was das Gegenteil von Tod symbolisiert.
Meine Lieblingskiste war diese hier. Sie zeigt einen Baum in Kreuzform, der für Glaube und Leben steht, die Titanic, die statt unterzugehen wieder auftaucht und wenn man genau hinsieht, entdeckt man das durchgeschnittene Seil, was das Gegenteil von Tod symbolisiert.
Ein Wochenende später fuhr ich mit Ute zum Cévenn'Kiff. Das ist ein regionales Jugendtreffen, was in Mèze stattfand. Dort waren wir nun zum ersten Mal selber nur Teilnehmer und nicht Betreuer. Wir lernten endlich den "berühmten" Eric Gallia kennen. Das ist ein Pfarrer, von dem ständig alle reden und der zusammen mit einem Pfarrer, der vorher hier in Montpellier war, selber sehr viele Lieder schreibt. Jetzt hatte ich also selber mal die Möglichkeit die ganzen Workshops etc. aus der Sicht eines Teilnehmers mitzumachen, was sehr viel Spaß gemacht hat. Am Ende machten wir noch zusammen einen Gottesdienst, der live im Internet übertragen wurde. Gottesdienst anschauen
Übrigens hat Ute auch eine Radiosendung gemacht, die vom camp de ski berichtet und wobei auch ich interviewed wurde. Hier könnt ihr euch die Sendung gerne anhören, wenn ihr mögt. Radiosendung camp de ski anhören
Momentan bereiten wir mit der groupe de jeunes einen soirée cabaret vor, also eine Aufführung, wobei alle Jugendlichen etwas vorführen, singen, tanzen, Theater spielen oder oder oder... Ich war beim letzten Mal mit ein paar Jugendlichen auf der Straße unterwegs und habe eine Umfrage zum Thema "Was ist für Sie Glück?" gemacht. Das hat mich auf die Idee gebracht auch eine Radiosendung zum Thema "Glück" zu machen. Ich habe schon richtig viele Ideen.
Montag haben Ute und ich einen Tagesausflug in die Stadt Béziers gemacht. Richtig schönes, ruhiges Städtchen am Canal du Midi.
| Béziers |
Liebe Grüße nach Deutschland und in alle Welt!
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