Montag, 9. Dezember 2013

Breaking World Series

Bonjour mes amis!


besagte Kreise in den Pausen mit den tanzenden Zuschauern
Am Samstag waren Ute und ich bei den "Breaking World Series". Das ist ein internationaler Breakdance Wettkampf, zu dem acht Crews aus Korea, Japan, Russland, Brasilien, Frankreich, Holland, Spanien und den USA gekommen sind. Man kann sich das genauso wie in den Tanzfilmen "Step Up" vorstellen, obwohl ich vorher immer dachte, dass das alles nur für die Filme ausgedacht wäre, aber nein, der Ablauf ist wirklich genauso. Während der letzten Woche hat jede Crew ein 6-8 Minuten langes Video in Montpellier aufnehmen müssen. In den Vorrunden haben wir uns dann jeweils alle Videos auf einer großen Leinwand angesehen und es sind immer zwei Teams in sogenannten "Battles" gegeneinander angetreten. Meiner Meinung nach kann man Breakdance fast mit Zirkus vergleichen, denn es sind echte Kunststücke, die die Tänzer dort gezeigt haben. Nach den Vorrunden kam das Halbfinale und letztendlich das Finale, in dem Russland gegen Korea das Battle gewann, obwohl ich eigentlich fand, dass die Koreaner stärker waren. Wisst ihr, als ich ihre ersten Moves gesehen habe, dachte ich schon: "Wow, wie wollen die das denn bis zum Finale hin noch steigern? Das ist unmöglich!" Aber es war möglich und es war unglaublich! Und auch die ganze Atmosphäre in der riesigen Konzerthalle "Zénith Sud" war spitze. Vor den Battles, in allen Pausen und danach versammelten sich immer riesige Menschenmengen in Kreisen vor der Bühne, in deren Mitte Zuschauer, von denen die meisten selbst auch Breakdance tanzen, etwas zum Besten gaben. So hatten wir wirklich ununterbrochen etwas zu gucken und selbst die Amateure waren richtig gut. In der Pause vor dem Finale forderten die beiden Moderatoren das gesamte Publikum auf aufzustehen und zu tanzen. Und es haben tatsächlich alle getanzt! Das war richtig lustig und ein wunderschöner Abend.


Leider sind alle Fotos etwas unscharf (flou). Die Tänzer waren einfach zu schnell!
Der Samstag hatte für mich eigentlich nicht ganz so toll angefangen. Meine Schwester Anna ist an dem Tag nämlich 18 geworden und hat mit der kompletten Familie gefeiert. Ich hatte morgens mit ihr telefoniert und war danach ein wenig traurig, weil ich nicht dabei sein konnte. Als mich dann aber nachmittags eine Freundin zum Joggen abholte und wir eine Stunde lang durch die kühle, klare Luft gelaufen waren, die wärmenden Sonnenstrahlen im Gesicht genossen und uns gut unterhalten hatten, ging es mir wieder besser. Am Abend war dann alles schon wieder vergessen und ich konnte in vollen Zügen das Spektakel genießen.


Gestern war ich wieder bei der école biblique und habe mit meinen fünf Kindern unser kleines Theatersück für den Weihnachtsgottesdienst eingeübt. Vorraussichtlich werde ich sogar mitspielen und darf in die Rolle von Zacharias schlüpfen. 

Beim Eishockeytraining war es diesmal etwas verwirrend. Wir trainieren jetzt übrigens nicht mehr in zwei getrennten Gruppen. Zu Anfang war es nämlich so, dass die Mannschaft in zwei Gruppen entsprechend ihres Leistungsstandes eingeteilt wurde. So war ich immer bei den "débutants débutants", also bei den absoluten Anfängern. Mittlerweile trainieren wir aber alle zusammen. Das ist gar nicht so einfach. Gestern mussten wir unendlich viele Kreise fahren, um das Übersetzen zu üben. Erst vorwärts linksherum und rechtsherum, dann das Ganze rückwärts und im letzten Durchgang mussten wir immer die eine Hälfte des Kreises vorwärts fahren und uns dann umdrehen und rückwärts weiterfahren. Dies mussten wir sogar mit einem Puck machen, was die ganze Sache deutlich erschwerte. Das merkte man daran, dass die Geschwindigkeit, mit der die Übungen durchgeführt wurden, die zu Beginn noch sehr hoch war, deutlich abnahm und man nur mühselig vorankam. Anschließend haben wir eine Übung gemacht, die ich leider nicht im geringsten verstanden habe. :D Aber wir immer hat es total viel Spaß gemacht.

Heute Morgen habe ich meinen allerersten Scheck eingelöst! Weil ich nicht wusste wie das geht, habe ich bestimmt eine halbe Stunde lang gewartet, um das am Schalter zu klären. Dort sagte mir der freundliche Mann allerdings, dass ich den Scheck nur an einem Automaten einlösen kann. Uuuaaaah!  Na toll. Jetzt hatte ich so lange gewartet und dann das. Am Automaten war es aber ganz schön kompliziert und ich war richtig glücklich und erleichtert, als es endlich funktioniert hat. Jetzt bin ich ganz stolz und weiß, wie man Schecks bei der Bank einlösen kann. 

Comme mes chers amis francais m'ont demandés d'écrire un peu en francais dans mon blog, je vais vite résumer dont j'ai parlé. Alors, le plus important c'est que j'étais aux "Breaking World Series" samedi dernier. C'était une soirée formidable et les tours d'adresse des danseurs étaient vachement impressionants. Un peu comme dans le cirque, à mon avis. Après que mon jour n'avait pas commencé si bien (j'étais un peu triste parce que c'était l'anniversaire de ma soeur qui est devenue 18 ans et je ne pouvais pas être là et fêter avec elle), le jogging avec une copine et cette soirée merveilleuse ont vraiment fait du bien (merci Iris et Ute!).
L'entraînement du hockey sur glace était tellement rigolo et plus difficile que d'habitude. On a fait des exercices que je n'ai pas bien compris. Bref, je suis sûr que c'était seulement moi qui était rigolote.
Dimanche matin, à l'école biblique, on a préparé la saynète pour la grande fête de Noel dans laquelle je vais jouer le rôle de Zacharie. Vous allez voir! ;)
Ce matin, j'ai appris encore du nouveau. J'ai remis mon premier chèque à l'encaissement!!! Après que j'avais attendu une demi heure pour aller au comptoir, l'homme derrière le comptoir m'a dit qu'on doit le faire à l'automat. C'est gai! (On peut dire ca???) Voilà.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen