Montag, 21. Juli 2014

Auf in den wilden Süden!

Ute und ich haben relativ spontan ein paar Tage in der Ardèche gecampt. Diesmal ganz legal auf einem Campingplatz, der wunderschön war. Mit Palmen, Freibad und 5 Minuten zu Fuß vom Fluss entfernt. Erst dachten wir, das würde ein ganz entspannter Chillurlaub werden, denn den ersten Tag verbrachten wir ausschließlich im kühlen Nass. Im Fluss zu schwimmen ist gar nicht so einfach gewesen, denn die Strömung war ziemlich stark und der Boden steinig. Das eine Flussufer ist flach mit kleinen Sandstrandpartien, das andere Ufer von Klippen und Felswänden geprägt. 

Eddie war natürlich mit am Fluss
Unser Zeltplatz

Am zweiten Tag wanderten wir zur Pont d'Arc. Das ist die absolute Touriattracktion, aber es ist auch einfach wunderschön dort. Ich kann gar nicht richtig beschreiben, was das ist, aber das seht ihr auf den Fotos. Dort haben wir Klippenspringen gemacht und sind in eine dunkle, ziemlich gruselige Höhle im Wasser geschwommen. Es war faszinierend! Auf dem Rückweg haben wir sogar ein wildes Wildschwein gesehen, also einfach in freier Wildbahn. Denn wirklich wild war es nicht.

Das "wilde" Wildschwein
Pont d'Arc
Höhle 1
Höhle 2 von außen - die Gruselige
Höhle 2 von innen - noch gruseliger

Auch eine Kanutour auf der dafür berühmten Ardèche haben wir nicht ausgelassen. Es war großartig! So viele Stromschnellen und Walzen. Es war nicht leicht, nicht gegen die Felsen zu fahren, aber wir haben es ganz gut hinbekommen. Das Tolle ist, dass man mit dem Boot einfach an Orte kommt, an die man sonst nicht kommen würde. Sogar eine Kanurutsche war dabei, da sind wir richtig nass geworden. 

in action
auch Eddie war natürlich wieder mit von der Partie
da hinten um die Ecke war die schwierigste Stelle
Vogüé - village de caractère
Sonnenuntergang an der Ardèche mit kleinen Fischen, die unsere Füße angeknabbert haben

Tja, aus unserem gemütlichen Urlaub ist dann doch ein Abenteuerurlaub geworden. Es war genial und ich hatte so viel Spaß! Ich mache so viele Sachen zum ersten Mal dieses Jahr. Das ist echt cool. :)


Dienstag, 15. Juli 2014

Bonne fête nationale de France 2014!

Gestern war der französische Nationalfeiertag. Tja, eigentlich sollten Ute und ich den gar nicht miterleben, da wir normalerweise gerade in Israel in der Sonne schwitzen würden. Die Raketen dort haben uns aber einen Strich durch unsere schöne Reiseplanung gemacht. Kurzfristig haben wir auf Empfehlung der Freiwilligen in Israel, die wir eigentlich besuchen wollten, unsere Reise abgesagt. Sehr schade, weil wir uns schon so lange darauf gefreut haben, aber was will man machen. Zu einem späteren Zeitpunkt werden wir unsere Tour trotzdem noch machen. 

Wie dem auch sei, wir haben so jedenfalls die Möglichkeit gehabt mit den Franzosen ihren Nationalfeiertag zu feiern. Tagsüber haben wir davon aber eigentlich nichts mitbekommen, denn das Wetter war so wunderschön, dass wir den ganzen Tag am Strand gefaulenzt haben. Sogesehen haben wir schon was vom Feiertag mitbekommen, denn da alle Franzosen frei hatten, war der Strand total überfüllt.





Abends wurde dann ein riesiges und so beeindruckendes Feuerwerk veranstaltet. Das war unglaublich schön! Ich hatte das Gefühl, dass ganz Montpellier dafür in dem kleinen Park versammelt war. Als es nach einer halben Stunde wieder vorbei war, waren die Straßen Montpelliers einfach nur mit Menschen überfüllt, die überall waren, sodass Autos sich kaum noch einen Weg durch die Menschenmassen bahnen konnten. 

Letzte Woche hatte ich Besuch von meiner Schwester und einer Freundin. Wie schön es doch immer ist Besuch zu bekommen. 

Eislaufen im Sommer :)

mein Lieblingsort in Montpellier

Donnerstag, 3. Juli 2014

Abenteuer: España

¡Hola!

Nun melde ich mich mal wieder, um euch von meinem Spanientrip zu erzählen. Das war ein echtes Abenteuer für Ute und mich. Wir hatten uns (relativ spontan) vorgenommen, einen Teil des Jakobswegs zu laufen. Natürlich in Spanien, damit Ute mal nach Spanien kommt und weil es auch irgendwie authentischer ist den Jakobsweg in Spanien zu laufen. Aus Geldgründen sind wir allerdings nur bis knapp hinter die französische Grenze gefahren und haben einen relativ neuen Nebenweg des Pilgerwegs genommen. Gestartet haben wir in Figueres mit unseren 10 kg schweren Rucksäcken, mit Zelt und Isomatten. Vier Tagen Wandern lagen vor uns, bevor wir unser Ziel Girona erreichen sollten.

Tag 1
Gemütlich machten wir uns also in Figueres auf den Weg. Der Himmel war noch leicht bedeckt, aber warm war es trotzdem schon. Als wir endlich aus der Stadt raus waren, wurde der Weg gleich viel schöner. Er führte über Felder, durch Olivenbaumplantagen und ein Stück durch den Wald. Die meiste Zeit hatten wir einen tollen Ausblick auf die Berge der Pyrenäen. Da wir keine Wanderkarte hatten, waren wir auf die Beschilderung des Weges angewiesen. Diese leitete uns aber super an unser Ziel. Ein einem kleine Dörfchen verloren wir allerdings einmal die Spur, weil es einfach gar keine Schilder oder Markierungen mehr gab. Auf unserer Suche den Weg wiederzufinden, fanden wir einen Brunnen, an dem wir unsere ausgeschöpften Wasserreserven wieder auffüllen konnten und einen Nèflebaum fanden. Wie ich gerade erst herrausfinde, heißen Nèfle auf Deutsch "Mispel". Dieses Obst ist nicht so bekannt in Deutschland. Ich kannte es vorher nur unter dem Namen "Nespole". Aber die Früchte schmecken super lecker und wachsen hier wie Sand am Meer. Am Ende unserer ersten Etappe führte der Weg dann allerdings über eine große Landstraße, wo es nichtmal einen Wanderweg gab. Zum Glück hatte uns ein netter Spanier vorher einen Alternativweg erklärt, für den wir uns freudig entschieden. Das war ein Glückstreffer, denn so entdeckten wir einen Fluss in der Nähe von Bàscara, an dem wir die perfekte Stelle zum Zelten fanden. Wildcampen ist zwar nicht erlaubt in Spanien, aber deutlich günstiger als ein Campingplatz. Naja, ganz so perfekt war der Platz dort doch nicht, denn auf einem sehr steinigen Boden ist es richtig schwierig, ein Zelt mit Heringen im Boden zu befestigen. Unser Abendessen, dass wir auf unserem Gaskocher kochten und eine anschließende Dusche im Fluss machte das aber wieder wett. Es war schon richtig idyllisch.

erste Etappe - Ausblick auf die Berge

das Dorf, in dem wir die Spur verloren

unser super toller Zeltplatz


Tag 2
Nach einem gemütlichen Frühstück am Flussufer machten wir uns wieder auf den Weg. Der nächste Ort war Bàscara. Hier kamen wir an einem kleinen Feld vorbei, auf dem uns die Salatköpfe nur so anlachten. Kurzerhand haben wir uns einen gemopst. Im Dorf deckten wir uns wieder mit dem Nötigsten ein und weiter ging's. Diese Etappe war die Schönste unserer gesamten Wanderung. Wir liefen durch einen Kiefernwald und durch Felder. Die Sonne schien, es war heiß, aber es wehte ein angenehmer Wind. Die Aussicht war super! Nach unserem Mittagslager zog sich der Himmel allerdings zu. Es roch nach Regen. Schnell machten wir uns also wieder auf den Weg, um vor dem Gewitter im nächsten Dorf anzukommen. Da hatten wir richtig Glück, denn als es gerade zu regnen begann, fanden wir eine Scheune, in die wir uns flüchteten. Hier harrten wir das Gewitter aus und kuschelten uns in einen Heuhaufen. Irgendwie hatten wir uns nicht den besten Zeitpunkt für unsere Wanderung ausgesucht. Mutig liefen wir nach dem Regen weiter. Ein Mann warnte uns noch vor dem schlechten Wetter. Wir wanderten über Feldwege, auf denen wir klitschnasse Füße bekamen, weil das Gras so nass war. Wir durchquerten einen Wald, in dem wir noch nassere Füße bekamen, weil der komplette Waldweg unter Wasser stand und uns teilweise ein richtiger Bach den Weg versperrte. Wir liefen über eine kleine Straße, überlegten uns gerade noch, ob wir unsere Route für heute etwas ändern sollten (es grummelte in einiger Entfernung), da hielt ein Auto mit einem alten Opi drin an. Er bot uns an uns mit ins nächste Dorf zu nehmen. In weiser Vorrassicht nahmen wir sein Angebot an. Kaum saßen wir im Auto, fing es an zu schütten. Im nächsten Ort wollten wir uns eigentlich ein Hostel oder sonstwas zum Schlafen suchen; zelten war gerade bei dem Unwetter etwas unpraktisch. Es stellte sich aber leider heraus, dass es keine einzige Schlafmöglichkeit hier gab. Was blieb uns also übrig, als uns an die Straße zu stellen und unseren Daumen rauszuhalten. Danach hatten wir nicht mehr nur nasse Füße, sondern waren komplett durchnässt. Eine nette Spanierin nahm uns mit nach Medinyà, wo wir uns zwangsläufig ein Hotelzimmer nahmen. Das nutzten wir, um eine warme Dusche zu nehmen und einen heißen Cappuccino zu trinken. Unser Abendessen bereiteten wir allerdings wieder auf dem Balkon auf unserem Gaskocher zu.

auf dem schönsten Streckenabschnitt

das Dorf unserer Rettung - Unterschlupf vor dem Gewitter

selbst die Sonnenblumen lassen ihre Köpfe nach dem Regen hängen


Tag 3
Ute war an diesem Tag sehr gut gelaunt und unterhielt mich mit "schönen" Liedern auf dem Weg. Nachdem der Weg ganz gut anfing und der meiste Teil durch einen Wald entlang eines Flusses führte, wurden wir nachher sehr enttäuscht. Ein weiteres Mal mussten wir über eine noch größere und sehr viel befahrene Landstraße laufen. Hier gab es nichtmal einen Seitenstreifen. Wir mussten eine Brücke überqueren und uns hinter der Leitplanke auf einem etwa 20 cm breiten Stück Straße entlanghangeln. Das war echt nicht mehr witzig und ganz schön gefährlich. Kurz darauf kamen wir in Sarrià de Ter an und landeten auf einem spanischen Markt. Das besserte unsere Laune stark auf. Allerdings braute sich nach unsere Mittagspause schon wieder etwas über uns zusammen. Als es kurz anfing zu regnen suchten wir auf der Terasse eines leerstehenden Hauses Unterschlupf. Nach dem kurzen Schauer wollten wir unsere Wanderung aber endlich fortsetzten. Es macht keine Spaß, wenn man immer den Regen abwarten muss. Man sucht ständig die Umgebung nach Unterschlüpfen ab. Nicht nur das haben wir durchgehend gesucht. Unsere Augen haben sich auf gelbe Jakobswegmarkierungen, blaue Wanderschilder, Obstbäume und Wasserquellen spezialisiert. Nach nur weniger Zeit erreichten wir überraschenderweise bereits unser Ziel Girona! Es war erst mittags, also beschlossen wir die Zeit zu nutzen, um einen geeigneten Zeltplatz zu finden. In Stadtnähe finde ich das gar nicht so einfach. Wir fanden aber schnell einen Park, in dem nicht viel los war, und die perfekte Stelle. Hinter Bäumen versteckt konnte uns eigentlich niemand sehen. Trotzdem bauten wir unser Zelt erst bei Dämmerung auf - wir wollten nichts riskieren. 

Eidechse!

Mittagspause in Sarrià de Ter mit unseren neuen Hosen ;)

zweiter perfekter Zeltplatz


Tag 4
Unseren letzten Tag wollten wir gemütlich angehen lassen. Wir ließen uns viel Zeit beim Frühstücken und bei der Morgentoilette und nahmen uns dann die Stadt vor. Sie ist so wunderschön! Das Erste, was man sieht, wenn man in die Altstadt gehen will, ist der Fluss Ter, der von einer kunterbunten Häuserfassade gesäumt ist. Die bunten Häuser sind wirklich typisch spanisch. Aber auch die Altstadt hat mich sehr fasziniert. Die vielen kleinen Gassen und Treppen, der Park mit Ruinen und Stadtmauer - die Stadt hat wirklich Charme. Nach einem Tag Herumlaufen waren wir allerdings nur noch müde. Im Enteffekt waren es ja auch vier Tage nur Herumlaufen. Und das mit einem schweren Rucksack auf dem Rücken. Was waren wir froh, als wir abends endlich im Auto saßen und uns unser Blablacar-Fahrer bis nach Hause brachte. 

das Wahrzeichen Gironas

eine der typischen Gässchen und Treppen

mein Lieblingsfoto :)

ich auf der alten Stadtmauer



Für mich waren diese vier Tage wirklich ein Abenteuer. So etwas habe ich vorher noch nie gemacht. Es ist echt eine Erfahrung, wenn man von so vielen äußeren Einflüssen abhängig ist: vom Wetter, von Wasserquellen, von Plätzen, wo man gut wildcampen kann etc. Auch der Fakt, dass wir keine Wanderkarte hatten und ausschließlich auf die Beschilderung angewiesen waren, war nicht zu unterschätzen. Im Prinzip hatten wir keine Ahnung von nichts und konnten uns noch nichmal wirklich in dem Land verständigen. Und dann haben wir auch noch so "illigeale" Sachen gemacht, wie Wildcampen. Ich finde es schade, dass es in so vielen Ländern verboten ist (auch wenn ich das teilweise verstehen kann), aber bin ich dann doch neidisch, wenn mir eine Freundin in Finnland erzählt, dass das bei denen erlaubt ist. Wir haben unser "Haus" sozusagen die ganze Zeit auf unserem Rücken getragen, was auch sehr schmerzhaft war auf Dauer. Ich würde euch diesen Teil des Jakobswegs keinesfalls empfehlen, auch wenn wir schönen Streckenteile hatten. Ich denke, dass man doch eher einen der Hauptwege einschlagen sollte, um wirklich einen guten Wanderweg zu haben. Mir hat unser kleines Abenteuer aber sehr viel Spaß gemacht! Und es war tatsächlich, trotz der schweren Last, sehr erholsam. 

¡Hasta la vuelta amigos!



Sonntag, 22. Juni 2014

Retroparty im Altersheim

So, ihr Lieben,

ich bringe euch jetzt mal auf den neusten Stand. In letzter Zeit sind hier super viele Festivals gewesen. Vom FISE habe ich euch ja bereits erzählt, danach folgten Musikfestivals. Zunächst das festival des fanfares. Das war zwei Tage lang, Freitagabends waren um die 20 Bands in einem kleinen Park versammelt und spielten alle gleichzeitig, sodass man gemütlich von einer Gruppe zur nächsten schlendern konnte. Samstag stand abends ein komplettes Stadtviertel auf dem Kopf. In jeder Straße war eine Bühne aufgebaut, auf der nacheinander die Bands spielten. Es war richtig viel los und die Stimmung war super!



Eine Woche später ging es schon mit der Fête de la musique weiter. Die war gestern. In allen Städten Frankreichs spielen überall in den Straßen Bands, man hört einfach überall Musik. Und jedes Jahr wird eine Stadt ausgewählt, die im Fernsehen übertragen wird. Dieses Jahr war es tatsächlich Montpellier! Auf der Place de la comédie waren tausende Menschen und haben hauptsächlich französischen Stars zugehört. Davon kannte ich allerdings mehr als ich dachte. Highlight war natürlich Conchita Wurst. :D 




Abgesehen von diesen Festivals war für mich der letzte Sonntag ein ganz besonderer Tag. Da war nämlich die fête d'été. Das ist ein großer Open air Gottensdienst, bei dem das Kirchenjahr beendet wird und somit auch Ute und ich offiziell verabschiedet wurden. Es war toll zu sehen, wieviele Gemeindemitglieder ich mittlerweile kenne und dass ich wirklich integriert bin. Ich fühle mich so wohl in der Gemeinde hier und es macht mich traurig, dass ich in zweieinhalb Monaten diese tolle Stadt und dieses Leben hier zurücklassen soll. 

bei der Animation nach dem Gottesdienst - die tollsten Jugendlichen!!!

Im Altenheim war letzte Woche eine Retroparty! Ja, kaum zu glauben, aber wahr. Ute und ich waren eingeladen, um den Mitarbeitern ein wenig unter die Arme zu greifen, was letztendlich allerdings gar nicht nötig war, weil in dem Altenheim einfach so viele Leute arbeiten! Wir sollten uns auch passend zum Thema (ver-)kleiden.



Voilà, das ist alles für's erste. Ich habe zwar noch einiges mehr zu erzählen, allerdings muss ich jetzt noch mit Ute eine Animation für die Kinder für einen Gottesdienst heute Abend vorbereiten.

Bis bald!

Samstag, 7. Juni 2014

Fête des voisins

Gestern war die fête des voisins, ein Nachbarschaftsfest, in Mosson vor der Kirche, wo ich immer école biblique hatte. Dieses Fest existiert seit sechs Jahren und findet alljährlich statt. Das Thema dieses Jahr war "Plus belle la paix", also wörtlich "schöner der Frieden". Nach vielen Vorbereitungstreffen war es endlich so weit. Es kamen um die 180 Leute! Vor allem muslimische Familien, oder viel mehr Mütter und Kinder. Väter waren so gut wie keine da. Es gab verschiedene Stände, an denen z.B. Spiele für die Kinder angeboten wurden, an einem anderen wurden mit Handabdrücken das Wort "Frieden" auf arabisch, koreanisch und französisch geschrieben, an einem anderen Stand wurden Stoffquadrate auf eine Schnurr aufgefädelt, sodass eine riesige Girlande entstand. Ich selbst war für das Fotoatélier zuständig. Zuvor hatte ich mir Ute große Bilderrahmen gestaltet. Die Besucher wurden dann fotografiert, während sie dadurch schauten. Am Ende des Festes wurde ein großer Heißluftballon in die Luft steigen gelassen, an dem Postkarten hingen, die die Kinder vorher an einem Stand gestaltet und Wünsche für den Frieden draufgeschrieben haben. Zum Abschluss gab es ein großes repas partagé mit von den Besuchern mitgebrachten Spezialitäten aus ihrem Herkunftsland. Es war ein wunderschönes Fest bei bestem Sommerwetter und einer super schönen Atmosphäre. Ich fand es richtig toll, so viele Leute zu treffen, sich mit ihnen zu unterhalten und mit den Kindern zu spielen. Hier ein paar Fotos von gestern:


  
Frieden auf arabisch

ein Lied für den Frieden



der Heißluftballon mit den Wünschen der Kinder für den Frieden

Samstag, 31. Mai 2014

FISE

Mittwoch hat hier in Montpellier das alljährliche FISE (Festival international des sports extrèmes) begonnen, welches morgen nach fünf Tagen enden wird. Vertreten sind dort alle möglichen Extremsportarten wie Mountainbike, Skateboard, Inlineskater, Wasserski, Slackline, BMX etc. Ich war jetzt schon zweimal da und morgen werde ich den letzten Tag auch noch nutzen, um die Sportler zu bewundern. Das Besondere daran ist, dass es hauptsächlich ein Wettkampf für Amateure ist. Es ist kaum zu glauben, dass das alles Hobbysportler sind, wenn man ihre Tricks und Stunts sieht! Aber auch die Profis sind vertreten. Mich haben besonders die Inlineskater sehr beeindruckt und Sprünge hingelegt, bei denen mir schon bloß als Zuschauer das Herz in die Hose gerutscht ist. Unfälle lassen sich bei solchen Sportarten natürlich nicht vermeiden. Bei den ganzen Kunststücken gehen die Sportler ja ein extremes Risiko ein und stürzen häufig. Allerdings ist es meistens gut gegangen und sie machen einfach weiter, was ich auch schon wieder unglaublich finde. 




 












Beim letzten Bild seht ihr einen Inlineskater, der über seinen Freund einen Salto macht und ihm dabei seine Cap auszieht und sie sich bei der Landung selber aufsetzt. Wooooow!